Dezember 

Monatssteine im Dezember

Türkis

( Türkis bedeutet „Türkischer Stein“, er bekam diesen Namen vermutlich dadurch, dass seine frühen Handelswege über die Türkei führten.)

Fundstätten im Sinai wurden schon 4000 vor Christus ausgebeutet und zu Schmuck, Amuletten und Schminkfarbe verarbeitet. Die Biedermeierzeit hatte das Himmelblau des Türkis als Liebligsfarbe. Für die Indianer ist der Türkis ein  heiliger Stein. Sie glaubten das der Türkis die unmittelbare Verbindung vom Himmel zu den Seelen herstellt und verehrten ihn daher als Schutz- und Heilstein. Was noch heute in dem typischen Indianerschmuck zu erkennen ist. Bei den Ägyptern war der Türkis als Grabbeigabe und für Kult- und Kulturgegenstände sowie als Schmuck- und Heilstein beliebt. Auch die Griechen kannten den Türkis schon früh und gaben ihm vermutlich seinen heutigen Namen. Es gab den Glauben das der Türkis die Eigenschaft habe seinem Träger alles Böse vom Körper fernzuhalten und vor einem unnatürlichen Tod zu bewahren. Er sollte auch warnende Eigenschaft haben in dem er durch Farbveränderung schweren Krankheiten oder nahende Schicksalsschläge anzeigte. Farbveränderungen des Türkis sind in der Tat möglich. Zum Beispiel durch zu starkes Erhitzen, aber auch durch Öle und Kosmetika, sowie unter Einfluß des Lichtes und des Hautschweißes oder des Verlustes der natürlichen Feuchtigkeit. Auch heute werden dem Türkis zahlreiche Heilwirkungen nachgesagt, so soll er uns in der Argumentation und Meinungsäußerung behilflich sein und unser Selbstvertrauen stärken. Zudem soll er zu mehr Tat- und Schaffenskraft, somit zu mehr beruflichen sowie privaten Erfolg verhelfen können. Gefunden wird der Türkis im Iran, Afghanistan, Australien, Tibet, Israel, Tansania, USA. Die Farbe des Türkis umfasst himmelblau, blaugrün und apfelgrün, meistens mit braunen oder schwarzen Flecken.

Die Chemie des Türkis: CuAl6 [(OH)2 / PO4]4 . 4H2O kupferhaltiges basisches Aluminium-Phosphat , Mohshärte 5-6, Kristalle (triklin) klein, selten; traubige, nierige Aggregate.

Zirkon

(Die Bedeutung seines Namens ist ungewiß.)

Der Zirkon ist seit der Antike bekannt. Er hat eine große Brillanz und intensives Feuer, doch ist der Zirkon spröde und damit empfindlich gegen Druck und Stoß. Der Zirkon wird in Normal- oder Hochzirkon und Tiefzirkon eingeteilt, was sich durch stark unterschiedliche physikalische Eigenschaften, durch einen relativ hohen Gehalt an radioaktiven Elementen (Uran, Thorium), der Steine ergibt. Gefunden wird der Zirkon in Kambodscha, Birma, Thailand, Sri Lanka auch in Australien, Brasilien, Madagaskar, Tansania, Vietnam, Frankreich. Die Farben des Zirkon sind farblos, gelb, braun, orange, rot, violett, blau, grün.

Am häufigsten ist in der Natur der graubraune und rotbraune Zirkon zu finden, farblose dagegen eher selten. Einige Farben besitzen spezifische Namen, wie  gelbrote bis rotbraune = Hyazinth , blau = Starlit, strohgelb bis beinahe farblos = Jargon. Durch Brennen von bräunlichen Steinen können farblose und blaue Zirkone gewonnen werden. Doch können sich solche Farben durch ultraviolette Strahlung oder Sonnenlicht verändern.

Chemie: Zr[SiO4] Zirkonium-Silicat , Mohshärte 6½-7½, Kristalle (tetragonal) kurze, gedrungene vierseitige Prismen mit pyramidalen Endflächen.

Schau doch bitte mal bei deinen Fotos (Computer) ob da was mit Citrin beschriftet ist. Wenn du mir das dann beschreibst kann ich das Stueck raussuchen und die die Daten dazu schreiben. Das geht sicher schneller als wenn ich jetzt versuche dir ein Bild zu schicken. .