November 

Monatssteine im November

Topas (Edeltopas)

(Von einem Fundort der arabischen Insel Zebirget im Roten Meer ehemals Topazos genannt, leitet sich wahrscheinlich der Name Topas ab. Übersetzt soll Topazos „gefunden” bedeuten.)

Früher wurden alle gelben und goldbraunen Edelsteine, in der Antike sogar grüne, als Topas bezeichnet. Erst im Mittelalter wurde festgestellt, das viele „Aquamarine“ und „Diamanten“ in den Königsschätzen in Wirklichkeit Topase waren. Die Heilwirkung die den Topasen nachgesagt wird richtet sich auch nach seiner Farbe. So soll der goldgelbe „Gold-Topas“  seinen Träger vor Depressionen, nervlichen Anspannungen, Prüfungsangst und chronischer Erschöpfung schützen. Zudem könne er  mehr Freude, Frieden und ein sonniges Gemüt, sowie ein höheres Maß an Intuition schenken. Der blaue Topas dagegen wird als ein sehr inspirierender Stein gesehen, welcher auch die musischen Eigenschaften wecken kann. Er soll die Verbindung zwischen Himmel und Erde herstellen und so auch  dem Träger eine harmonievollere Verbindung zur Umwelt verschaffen können.

Im 18. Jahrhundert war Schneckenstein im Sächsischen Erzgebirge eine berühmte Lagerstätte.

480  Stück dieser schönen orange-gelben Topase wurden damals in die englische Königskrone eingearbeitet. Heute steht der Schneckenstein unter Naturschutz. Heutige Fundorte Brasilien, Sri Lanka, Birma, im Ural, sowie in Afghanistan, Australien, Japan, Madagaskar, Namibia, Nigeria, Simbabwe, Mexiko, USA. Die Farbe des Topas reicht von farblos, gelb, rotbraun, hellblau, rosenrot, bis blaßgrün.

Die Chemie: fluorhaltiges Aluminium-Silicat Al2 (SiO4) (F, OH)2, Mohshärte 8, Kristalle (rhombisch) Prismen mit flächenreichen Köpfen, oft achtseitigem Querschnitt, Längsstreifung.

Citrin (Zitrin)

( der Citrin hat seinen Namen durch seine zitronengelbe Farbe aus dem Griechischen bekommen, welcher übersetzt soviel wie Zitronenstein bedeutet.)

Römisch Legionäre glaubten das sie durch tragen des Citrins vor dem bösen Blick und Intrigen beschützt würden. Bis ins Mittelalter wurde der Citrin als Sonnenstein verehrt, der ewiges Leben schenken sollte. Die meisten heute auf  dem Markt erhältlichen Citrine sind durch „Brennen“ von Amethyst oder Rauchquarz entstanden, die zu der gleichen Mineralgruppe wie der Citrin gehören; der Quarz-Gruppe. Auch in der Natur entsteht die gelbe Farbe des Citrins durch viel Druck und hohe Temperatur in den tiefergelegenen Erdschichten. Heilwirkungen die dem Citrin nachgesagt werden sind seine reinigende Wirkung durch die er das Immunsysthem und den Stoffwechsel stärken können soll. Zudem sei er ein klärender Stein, der sensible Menschen in ihrer Ausdruckskraft stärken und Zielstrebigen, Entschlossenen helfen kann Prüfungen mit Erfolg zu bestehen. Fundorte des Citrin sind Brasilien, Madagaskar, USA, Spanien, Ural, Frankreich, Schottland. Die Farbe des Citrin liegt zwischen hellgelb und goldbraun.

Chemie: Siliciumdioxid  SiO2  , Mohshärte 7, die Kristalle wachsen in sechsseitigen Prismen mit Pyramiden, (trigonal).